Im ersten Halbjahr dieses Jahres findet ja bekanntermaßen nur eine verkürzte Flag Football Saison statt. Anstelle der gewohnten Hin- und Rückspiele, stand in dieser Form der ausgetragenen Staatsmeisterschaft nur ein Spiel gegen jeden Gegner jeweils auf dem Programm. Hinzu kamen die reduzierten Play-off Plätze, von sechs auf vier. Es wurde somit auf das obligatorische Viertelfinale verzichtet, die besten vier Teams des Grunddurchgangs würden sich direkt für das Halbfinale qualifizieren.
War man zu Beginn der Saison ein Saint, wusste man um die große Schwierigkeit, einen dieser vier Play-off Plätze zu ergattern. Einige bedeutende Abgängen nach Ende der abgelaufenen Saison ließen den Kader entscheidend schrumpfen und konnten nur teilweise mit neuen Spielern aufgefangen werden. Ein kleiner Kader mit durchwachsener Trainingsbeteiligung während der Saisonvorbereitung war somit keine guten Voraussetzungen, wenn das Team der Saints um die vorderen Plätze mitspielen wollte.
Dennoch starteten die Saints in die erste Saison von Bernhard Crister als Starter auf der Position des Quarterbacks, mit Vorfreude hinein. Zu verlieren hatte das Team nichts – einen Absteiger gab es in diesem abstrusen einmaligen Liga-Format nicht.
Mit kleinem Kader traten die Spieler der Saints am ersten Spieltag im idyllischen Thal bei Graz ihre erste drei Spiele an. War man doch in jedem der drei zu spielenden Partien der klare Außenseiter, wusste jeder der Saints, dass die Spiele erst gespielt werden müssen und bekanntlich in einem Spiel viel passieren kann. Die drei Spiele wurden dann auch gespielt und es kam schlimmer als erwartet. Nicht nur verlor man alle drei Spiele, die Niederlagen waren derart deutlich, man konnte Arnold Schwarzenegger weinen hören.
Nach dem Spieltag blieb nicht viel Zeit in der Vergangenheit zu verweilen, die nächsten Spieltage standen vor der Tür. Anhand der Ergebnisse der anderen Teams merkte man allerdings auch, wie merkwürdig diese Saison bereits gestartet ist. Teams, die als Geheimfavoriten gehandelt wurden, verloren Spiele, Teams, die durch ihre durchschnittliche Konstanz bekannt sind, schlugen auf einmal ihre Gegner vernichtend. Die zwei großen Anwärter (die einen aus der nicht vermuteten Flag Football Hochburg St. Valentin in NÖ, die anderen mit dem ewigwährenden Schlangen Symbol im Teamlogo) auf den Titel, stellten dies jedoch unter Beweis.
Für die Saints ging es zu diesem Zeitpunkt darum, mit einem Sieg endlich anzuschreiben. Das War das Motto der nächsten Gamedays. Gesagt getan. Am zweiten Spieltag wurden beide Partien in wahren Zitterpartien gewonnen. Die Saints haben sich selbst vorerst wieder zum Leben erweckt. In den Nächsten Spielen musste dieser Trend auch wieder bestätigt werden…
Und wie das wurde! Beim zweiten Spieltag in der Steiermark, in Lannach konnten erneut beide Partien gewonnen werden, die Saints schnupperten langsam die Play-offs!
Und so ging es im letzten Spieltag in Wien, Schwechat um den Einzug in Halbfinale der Staatsmeisterschaft. Machten die Saints ihre Hausaufgaben und gewinne beide Spiele, war man fix dabei beim heißen Tanz.
Das erste Spiel wurde allerdings deutlich verloren, Sorge kam auf, man verfällt wieder in alte Muster und zeigt Nerven in der entscheidenden Phase. Und Nerven wurden definitiv gezeigt im letzten und entscheidenden Spiel. Mit wiederholtem kleinen Spieltagskader schlüpften ein so mancher Spieler, in bis dahin für ihn ungewohnte Rollen. Nicht mit dem besten Football, sondern durch puren Willen, heute den Play-off Platz fixieren zu wollen, gewannen die Saints wiederholt in dieser Saison mit dem letzten Spielzug des Spiels das entscheidende Match gegen die Graz Panthers.
Später stellte sich heraus, die Saints aus Aspern (früher Strebersdorf) hätten auch beide Spiele verlieren können. Die verbliebenen Gegner um den vierten Play-off Platz haben noch viel größere Probleme Spiele zu gewinnen als die Saints.
Und somit endet ein herausfordernder, kurze und intensiver Grunddurchgang mit den Saints im Halbfinale der österreichischen Staatsmeisterschaft im Flag Football. Könnte nicht schöner sein. In diesem Spiel um den Finaleinzug wiederum kann nur gewonnen werden, Druck gewinnen zu müssen, haben die resilienten Spieler der Delasalle Saints gewiss nicht – aber was weiß ich…
Halbfinale der Saints-Männer
📅 Samstag, 6. Juni | 10:00 Uhr
📍 Union Trendsportzentrum Prater, Meiereistraße 20, Wien
Kommt vorbei und unterstützt die Saints im Halbfinale – wir freuen uns auf lautstarke Unterstützung!
Die folgenden Fotos wurden uns von Daniela Christer zur Verfügung gestellt.
Der letzte Spieltag der Saison 2025 führte die Saints nach Traun, wo mit den um die Playoff-Plätze spielenden St. Valentin Veterans und den Vienna Constables zwei starke Gegner auf sie warteten. Das Ziel der Saints war es, einen positiven Abschluss zu setzen und damit neuen Schwung für die nächste Saison aufzubauen.
Im ersten Spiel des Tages übernahm QB Florian Starzengruber die Führung des Teams. Der erste Drive gehörte jedoch den St. Valentin Veterans, die mit ihrer laufstarken High-Power-Offense und tiefen Pässen auf ihre Wide Receiver sofort den ersten Touchdown erzielten. Unsere Offense konnte im anschließenden Drive nicht die passende Antwort liefern und musste nach nur vier Spielzügen das Feld wieder verlassen. Doch unsere Defense stellte sich auf die tiefen Pässe der Gegner ein und konnte, angeführt von unserem Kapitän Simon Kloiber, mit harter Manndeckung die Angriffe zunehmend unterbinden. Es entwickelte sich ein munteres Hin und Her, bei dem QB Florian Starzengruber immer wieder seinen Wide Receiver Christoph Willert fand, der ein ums andere Mal die Spielzüge mit einem Touchdown in der gegnerischen Endzone vollendete. Das Halbzeitergebnis lautete 13:16 und ließ durchaus Hoffnung für die zweite Halbzeit aufkommen.
Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete. QB Florian Starzengruber trieb seine Offense über den Platz und WR Christoph Willert komplettierte den Drive mit zwei Touchdowns. Bis kurz vor Ende des Spiels lautete der Zwischenstand 25:28. Um doch noch den Sieg in diesem Spiel einfahren zu können, musste unser QB nun volles Risiko gehen, welches jedoch nicht mit einem Touchdown belohnt wurde. Die St. Valentin Veterans machten danach mit einem Touchdown ihrerseits den Sack zu.
(Ergebnis: 25:34; Scores: Christoph Willert 4 TD; Sebastian Rihl 1 EP)
Im letzten Spiel der Saison übernahm unser junger QB Bernhard Christer die Führung seiner Offense. Trotz guten Spiels, aber einer Niederlage gegen die St. Valentin Veterans, sollte nun ein versöhnlicher Abschluss gegen die Vienna Constables erzielt werden. Und der Start war verheißungsvoll: Schnell fand QB Bernhard Christer seine WR Moritz Dungler, Benjamin Fibi, Xaver Klementschits, Sebastian Rihl und Christoph Willert, um einen Touchdown nach dem anderen zu erzielen. Lediglich zwei Drives konnte QB Bernhard Christer nicht abschließen. Im Gegenzug dirigierte Kapitän Simon Kloiber seine DBs Wolfgang Fessler, Jakob Hanzl, Philipp Klatzer, Alexander Willert und David Wurian perfekt über das Feld. Den Vienna Constables gelangen lediglich zwei Touchdowns. Besonders hervorzuheben war der Sack von Philipp Klatzer, der den gegnerischen QB in der Endzone stellte und damit einen Safety für zwei Punkte erzielte. Auch die gute Kommunikation und die gemeinsame Auswahl der Spielzüge zwischen unseren beiden QBs Bernhard Christer und Florian Starzengruber ist hervorzuheben.
(Ergebnis: 36:13; Scores: Christoph Willert 2 TD, 2 EP; Benjamin Fibi 2 TD 1 EP; Xaver Klementschits 1 TD 1 EP; Philipp Klatzer 1 Sack (in der Endzone))
Fazit: Trotz des Nichterreichens der Playoffs können die Saints durchaus auf eine positive Saison zurückblicken. In der Offense funktionierte die Kommunikation unserer beiden QBs Florian Starzengruber und Bernhard Christer immer besser, was unserem jungen QB Bernhard Christer half, in die Mannschaft hineinzuwachsen und sein großes Potenzial zu entwickeln. Auch der Neuzugang von Moritz Dungler mit seiner Schnelligkeit und seinen sicheren Händen beflügelte die Offense. Aber auch die jahrelange Kontinuität der Defense, geführt von ihrem Kapitän Simon Kloiber, lässt für die nächste Saison hoffen. Durch seinen unbändigen Willen, Teamgeist, seine Aufopferung für die Mannschaft und seine Führungsqualitäten hat er den Weg für die kommende Saison vorgezeichnet. Als Fan dieser Mannschaft hoffe ich auf ein Wiedersehen in der nächsten Saison und sage: Danke!
Die folgenden Fotos wurden uns von Peter Willert zur Verfügung gestellt.
Am Sonntag, den 05.10.2025 ging der vorletzte Spieltag dieser Saison nach einer langen Sommerpause aufgrund der EM unseres Flag-Football Nationalteams (Gratulation an den Vizeeuropameister Österreich) auf der Sportanlage in Lanzendorf über die Bühne. Die Saints hatten zwar bereits fünf Siege auf dem Konto, doch der Klassenerhalt war damit noch nicht gesichert. Gleichzeitig bestand weiterhin die Chance auf einen Playoff-Platz, der in den verbleibenden Spielen gegen die SG Steelsharks Traun/Hirschbach Stags, die Klosterneuburg Indians und die Honeybees erkämpft werden konnte.
Nach dem erfolgreichen 6. Gameday in Graz, bei dem unser QB Florian Starzengruber unser Team zu zwei Siegen geführt hatte, übernahm nun wieder unser Youngster-QB Bernhard Christer diese Position. Leider konnten die Saints den ersten Drive nicht positiv abschließen, doch die Antwort unserer Defense in Form einer spektakulären Interception durch unseren CB Alexander Willert folgte sofort. Danach wogte das Spiel hin und her, wobei sowohl die Steelsharks als auch die Saints durch unsere WR Xaver Klementschits und unseren Rookie Moritz Dungler den Ball immer wieder in die Endzone des Gegners tragen konnten. Leider waren die Steelsharks bei der Ausführung der Extrapunkte jeweils erfolgreicher. Auch im letzten Spielzug der ersten Halbzeit waren die Saints nicht vom Glück verfolgt: Bei nur noch einer Sekunde auf der Matchuhr gelang den Steelsharks ein tiefer Pass in die Endzone (inklusive zwei Extrapunkten) zum zwischenzeitlichen Halbzeitstand von 12:22.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte unsere Defense den Gegner sofort stoppen, und QB Bernhard Christer schickte unseren WR Benjamin Fibi in die gegnerische Endzone. Auch die zwei Extrapunkte konnten durch WR Benjamin Fibi erfolgreich verwertet werden. Auch der nächste Drive der Steelsharks konnte gestoppt werden. Das spielerische Verständnis zwischen unserem QB Bernhard Christer und WR Benjamin Fibi funktionierte ausgezeichnet. Jeder Pass lief erfolgreich über diese Verbindung bis zum zwischenzeitlichen Spielstand von 26:28.
In der letzten Minute der Spielzeit überschlugen sich jedoch die Ereignisse: Zuerst konnten die Saints erstmals die Führung in diesem Spiel erringen, als WR Christoph Willert nach einem Trickspielzug unseren WR Moritz Dungler in die Endzone schickte und den Gegnern lediglich 20 Sekunden auf der Spieluhr ließ. Doch die Steelsharks schafften es abermals, den Ball in die Endzone der Saints zu bringen, ohne dass unsere Defense Zugriff auf deren Spielzüge hatte. Zum Ende ließen die Gegner den Saints noch eine Sekunde auf der Uhr. Diese bedeutete: Hail Mary für QB Bernhard Christer. Und tatsächlich, unser QB packte einen tiefen Pass in die Endzone direkt auf CB Simon Kloiber aus, der diesen spektakulär fing. Jubel!!! Doch die Schiedsrichter entschieden auf Out of Bounds – Spiel knapp mit 32:34 verloren.
(Ergebnis: 32:34; Scores: Benjamin Fibi 2 TD, 2 EP; Moritz Dungler 2 TD; Xaver Klementschits 1 TD; Alexander Willert 1 INT)
Im zweiten Spiel des Tages ging es gegen die Klosterneuburg Indians. Die Performance unserer Offense verbesserte sich leider nicht, obwohl unsere Defense mit zwei Interceptions, einem Sack und einem Pick Six die Gegner durchaus unter Druck setzen konnte. Besonders hervorzuheben ist die Interception durch unseren CB Wolfgang Fessler, der den Ball sogleich zu einem Pick Six in die Endzone der Indians tragen konnte. WR Christoph Willert verwandelte den Extrapunkt zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Danach punkteten nur noch die Indians bis zum Halbzeitstand von 13:28. Die zweite Halbzeit verlief größtenteils ergebnislos. Lediglich einmal scorten die Saints durch WR Benjamin Fibi und einmal die Klosterneuburg Indians.
(Ergebnis: 19:35; Scores: Benjamin Fibi 2 TD; Wolfgang Fessler 1 TD 1 INT; Christoph Willert 1 EP; David Wurian 1 INT; Philipp Klatzer 1 Sack)
Im dritten Spiel des Tages trafen die Saints auf die weitaus besser platzierten Honeybees. Ernüchtert durch die beiden vorangegangenen Spiele sollte nun der Turnaround gelingen. Und dieser wurde auf beeindruckende Weise herausgespielt. Das Match entwickelte sich zu einem wahren Touchdown- und Interception-Fest der Saints. Gleich der erste Drive wurde durch WR Benjamin Fibi zu einem Touchdown verwandelt. In den folgenden Drives der Saints zeigte sich deutlich, welch großes Potenzial in unserem QB Bernhard Christer steckt, denn sämtliche Drives endeten in einem Touchdown. Auch die Verbindung zu WR Moritz Dungler funktionierte immer besser. Gleichzeitig erwies sich unsere Defense als bärenstark und verzeichnete in den fünf Drives der Honeybees ganze drei Interceptions durch CB Simon Kloiber und CB David Wurian. Nach Ende der ersten Halbzeit lautete der Spielstand 20:0.
Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit ließ die Offense, angeführt von QB Bernhard Christer, nicht nach und bediente unseren WR Christian Haas perfekt zu seinem ersten Touchdown des Tages. Doch auch in der Defense hielt man die Intensität hoch. Mit dem eingewechselte CB Jakob Hanzl wehrte sich man sich lange dagegen, einen Touchdown der Honeybees zuzulassen. Erst in den beiden letzten Drives der Gegner konnten diese schließlich punkten.
(Ergebnis: 40:12, Scores: Moritz Dungler 3 TD; Benjamin Fibi 1 TD 3 EP; Xaver Klementschits 1 TD 1 EP; Christian Haas 1 TD, Simon Kloiber 2 INT; David Wurian 2 INT)
Fazit: Trotz eines unglücklich verlorenen Spiels gegen die SG Steelsharks Traun/Hirschbach Stags, eines durchwachsenen Auftritts gegen die Klosterneuburg Indians und eines wahren Touchdown- und Interception-Festivals gegen die Honeybees ist der Klassenerhalt bereits einen Spieltag vor Saisonende gesichert. Mit einer kleinen Chance doch noch in die Playoffs vorzuschreiten gehen wir nun in einen aller letzten Spieltag des Jahres 2025.
Die folgenden Fotos wurden uns von Peter Willert zur Verfügung gestellt.
Der letzte Spieltag vor der langen Sommerpause führte die Saints nach Graz. Auf dem Programm standen die wichtigen Spiele gegen die unmittelbaren Ligakonkurrenten, die Vienna Sentinels, die Styrian Studs und die Dark Angels. Leider mussten die Saints auf ihren Rookie-QB Bernhard Crister sowie auf die beiden Center Xaver Klementschits und Gabriel Pischinger aufgrund von Urlaub verzichten.
Das erste Spiel sollte bereits zeigen, ob es für die Saints in der Tabelle nach oben oder nach unten gehen würde. Gegner waren die Vienna Sentinels, und der Start hätte kaum besser verlaufen können. Gleich im ersten Spielzug warf QB Florian Starzengruber den Ball tief in die Endzone der Sentinels. Dort fing WR Christoph Willert das Spielgerät in der linken Ecke zum Touchdown. Auch den Extrapunkt verwandelte er souverän. Den anschließenden Drive der Sentinels konnte unsere Defense, angeführt von Captain Simon Kloiber, stoppen. Da beide Center für diesen Spieltag ausfielen, musste DB Simon Kloiber nicht nur in der Defense glänzen, sondern auch als Center in der Offense aushelfen. Im Laufe des Spieltags entpuppte er sich als wahre „Power-Maschine“: Interceptions in der Defense, Touchdowns und Extrapunkte in der Offense, alles stand auf seiner Scorerliste. Schon im zweiten Offense-Drive trug er sich erneut ein: Touchdown durch WR Simon Kloiber, Extrapunkt von Sebastian Rihl. Besonders bemerkenswert in diesem Spiel war, dass lediglich der fünfte Drive der Saints ohne Punkte endete. Auch die Defense blieb bärenstark. Nach einer Interception von DB David Wurian war es erneut das WR-Duo Willert (Touchdown) und Kloiber (Extrapunkt), das scoren konnte. Das erfreuliche Halbzeitergebnis lautete 21:6 für die Saints.
Im ersten Drive der zweiten Halbzeit sollte die Vorentscheidung fallen. DB Alexander Willert konnte an der Mittellinie den Ball der Vienna Sentinels abfangen und trug ihn bis knapp vor die Endzone. Danach wogte das Spiel hin und her, wobei die Defense beider Mannschaften zeitweise keinen Zugriff auf die Offense hatte und beide Teams punkteten. In dieser Phase trugen sich WR Simon Kloiber, Christoph Willert und Sebastian Rihl in die Scorerliste ein Besonders hervorzuheben war, dass unser QB Florian Starzengruber auch sämtliche Extrapunkte souverän verwandelte.
(Ergebnis: 42:26; Scores: Christoph Willert: 3 TD, 1EP; Simon Kloiber: 2 TD, 2 EP; Sebastian Rihl: 1 TD, 3 EP; David Wurian: 1 INT; Alexander Willert: 1 INT)
Nach dem erfolgreichen Auftakt gegen die Vienna Sentinels sollte nun ein weiterer Sieg gegen die Styrian Studs folgen, um sich endgültig aus der Abstiegszone zu verabschieden. Doch es kam anders als erhofft. Kurz gesagt: Unsere aufopferungsvoll und stark spielende Defense traf auf die High-Power-Offense der Studs, während unsere Offense nicht an die starken Spielzüge aus dem ersten Match anknüpfen konnte. Im gesamten Spiel gelang lediglich ein Touchdown durch WR Sebastian Rihl, den WR Simon Kloiber mit dem Extrapunkt vollendete. In der Defense konnte DB Philipp Klatzer immerhin einen Sack verbuchen. Ansonsten verlief die Partie enttäuschend und endete mit 7:25.
(Ergebnis: 07:25; Scores: Sebastian Rihl: 1 TD; Simon Kloiber: 1 EP; Philipp Klatzer: 1 SACK)
Das letzte Spiel dieses Gamedays bestritten die Saints gegen die favorisierten Dark Angels. Gleich im ersten Drive marschierten die Angels schnell über das Feld und erzielten den Touchdown. Den Extrapunkt jedoch verhinderte Captain Simon Kloiber mit einer Interception. Danach übernahm QB Florian Starzengruber das Kommando und knüpfte nahtlos an seine starke Leistung aus dem ersten Spiel an. Immer wieder führte er seine Receiver über das Feld bis in die Endzone. Auch ein Trickspielzug mit Benjamin Fibi als QB auf WR Christoph Willert in die Endzone funktionierte perfekt. Clever ließ er die Game-Clock bis zur letzten Sekunde vor dem Snap herunterlaufen und nahm den Dark Angels so jede Möglichkeit, noch einmal ins Spiel zurückzukommen. Erwähnenswert ist auch DB Felix Parthl, der mit starkem Stellungsspiel die gegnerischen Receiver über die gesamte Partie hinweg zur Verzweiflung brachte.
(Ergebnis: 34:18; Scores: Benjamin Fibi: 2 TD, 2 EP; Christoph Willert: 1 TD, 2 EP; Sebastian Rihl: 1 TD; Simon Kloiber: 1 TD; 1 INT; Philipp Klatzer: 1 SACK)
Als Fazit des Spieltages kann gesagt werden, dass wir einen ruhigen und konzentrierten QB Florian Starzengruber, extrem fangsicher WR, eine bärenstarke Defense und einen Captain Simon Kloiber mit einer Pferdelunge (sämtliche Offense und Defense Drives gespielt) gesehen haben. Mit den wichtigen Siegen an diesem Gameday können die Saints nun selbstbewusst in die Sommerpause gehen und einen Platz in den Playoffs ins Visier nehmen.
Die folgenden Fotos wurden uns von Peter Willert zur Verfügung gestellt.