FLA Week 2/23



Am vergangenen Sonntag, den 14. Mai, stand der zweite Spieltag der FLA Saison 2023 für die Herren der DeLaSalle Saints an. Als Spielort diente wie schon vor zwei Wochen die Sportanlage in Schwechat. Trotz beständigen Regens, sollte am Ende der drei anstehenden Spiele die Sonne für die Jungs in Tangaroa, Gold und Weiß scheinen, aber alles der Reihe nach…

…im ersten Spiel des Tages, trafen die Saints auf den Aufsteiger aus der FLA 2 die Vienna Sentinels. Obwohl die Sentinels ihr Debüt in der FLA gaben (Anm.: Bye in Week 1), konnten sich die Saints durch mehrere Vorbereitungsspiele in den letzten Jahren auf den Neuling einstellen und einen Game-Plan zu Recht legen. So startete die Offense in das Spiel und „spazierte“ trotz grauslicher Bedingungen zum ersten 1st Down des Tages. Leider kam der vorerst vorhandene Rhythmus der Saints zum Erliegen und es gelang nicht in vier Versuchen in die Endzone zu kommen. Während die Defense um Captain Kloiber ans Werk ging, versammelte der Saints QB seinen Receiver-Corps um sich und machte seinen Unmut über die Umsetzung des Game-Plans etwas Luft. Auch wenn die Saints Defense es dem Gegner so schwer wie möglich machte, gelang es dem Aufsteiger die ersten Punkte zu erzielen und in Führung zu gehen.

Nun mussten die Wideouts Chris Willert, Ben Fibi, Sebastian Rihl und Center Gabo Pischinger zeigen, dass sie nicht nur „Schönwetter-Catcher“ sind und ihrem QB unter die Arme greifen. Vielleicht lag es an den klaren Worten nach dem ersten Drive oder vielleicht auch daran, dass die Offense prinzipiell immer ein wenig länger braucht um ins Spiel zu kommen…sei es wie es sei…der zweite Drive der Saints wurde von den WRs mit dem ersten Touchdown veredelt. Angetrieben von einer endlich am Spiel teilnehmenden Offense gelang es der Defense, vor allem durch Blitzer Philipp Klatzer, dem Gegner immer größere Probleme zu bereiten. Diese gipfelten darin, dass Felix Parthl seine erste Interception der Season verbuchen konnte. Es lag also an der Offense den Vorteil zu nutzen und sich auf diese Weise beim D-Unit für die Unterstützung zu bedanken.

Doch es kam anders als geplant und die WR-Crew konnte keinen nennenswerten Raumgewinn verbuchen und scheiterte daran die Führung auszubauen. Im folgenden Drive der Sentinels schraubte der Gegner an so mancher Stellschraube und attackierte die Saints-D gezielt über die Mitte des Platzes. Diese Umstellung machte sich vorläufig bezahlt und führte zur erneuten Führung des Gegners. Gefordert spielten die Offense-Jungs in dieser ersten Hälfte ein wenig besser oder effizienter. Ein Spielzug vollstreckt durch Sebastian Rihl, sicher gefangen und weit getragen, sorgte für den „Post“-wendenden Führungswechsel zum Halbzeitstand von 14:12 für die Saints.

Nach einer kurzen Ansprache zur Halbzeit der beiden Captains, ging es in der zweiten Hälfte mit einem Angriff der Sentinels los. Der Aufsteiger ließ sich nicht lange bitten und holte sich mit einem erneuten TD die vor der Pause verlorengegangene Führung zurück. Durch diesen Umstand war die Offense gefordert, endlich ihr Potenzial zu entfalten und die solide performende D-Unit zu unterstützen. Scheinbar schien der Groschen gefallen zu sein und Chris Willert sorgte mit seinem ersten TD des Tages für den erneuten Führungswechsel. Es begann sich ein Schlagabtausch zwischen den beiden Teams zu entwickeln, in dem der „Shut-Down“ Corner des letzten Spieltages, Wolfgang Fessler, wieder eine entscheidende Rolle einnehmen sollte. Nach je einem Score der beiden Teams holte er sich seine erste Interception des Tages. Diesen Turnover schloss die Offense mit dem letzten TD des Spiels ab. Schlussendlich gelang der erste Sieg des Tages mit einem Score von 33:24.

(Scores: Ben Fibi 1 TD; Chris Willert 2 TDs, 1 EP; Sebastian Rihl 1 TD, 1 EP; Gabriel Pischinger 1 TD 1 EP; Interception: Felix Parthl; Wolfgang Fessler)

Nach einer Pause von einem Spiel, ging es gegen die Steelsharks um den zweiten Sieg des Tages. Wie so oft, wenn die Saints auf die Oberösterreicher treffen, sollte sich auch dieses Mal wieder ein sehr enges Spiel entwickeln. Die erste Spielhälfte dominierten die Verteidigungsreihen der beiden Teams. Insgesamt wurden nur 2 TDs, und diese gerecht verteilt, erzielt. Alex Willert sorgte mit seiner bereits dritten Interception in diesem Jahr für den emotionalen Höhepunkt dieser Defense-Schlacht. Auf Grund des verwerteten Extrapunktes, gingen die Saints wieder mit einer kleinen Führung (Anm.: 7:6) in die zweite Hälfte

Es entwickelte sich erneut ein Schlagabtausch zwischen den beiden Teams. Die Steelsharks legten vor und die geforderten Saints zogen nach um wieder in Führung zu gehen. Jedes Team durfte in der zweiten Hälfte drei TDs bejubeln, wobei nur die Saints einen Extrapunkt hinzufügen konnten. So stand es kurz vor Schluss 26:24 für die Wiener, jedoch hatten die Steelsharks eine letzte Chance dem Blatt eine entscheidende Wendung zu verpassen. Wohl mit diesem Plan gestartet, mussten die Oberösterreicher feststellen, dass die Saints-Defense Gefallen daran gefunden hatte Träume wie Seifenblasen platzen zu lassen. Es folgte ein abgewehrter Pass nach dem anderen und welche nur noch durch den Sack vom Kärntner Blitz-Express, Philipp Klatzer, übertroffen wurden. Enge Gschicht, aber zweites Spiel und die Saints verbuchten den zweiten Sieg des Tages.

(Scores: Ben Fibi 1 TD, 1 EP; Chris Willert 2TD; Gabo Pischinger 1TD, 1 EP; Interception: Alex Willert; Sack: Philipp Klatzer)

Gleich im Anschluss folgte das dritte und letzte Spiel des Tages, welches ein Kräftemessen mit den Klosterneuburg Indians mit sich brachte. Durch die Veränderungen im Lager des Gegners stand den Saints ein neues und dadurch Großteil unbekanntes Team gegenüber. Wahrscheinlich beflügelt von den bisherigen Spielen schickte sich Captain Kloiber an, den Coin-Toss für die Saints zu gewinnen. Das Team entschied sich zuerst mit der Defense zu starten und übertrug somit das Angriffsrecht. Dieser Schachzug zeigte im Verlauf des ersten Angriffsversuches seine schlichte Genialität dadurch, dass die Defense Jungs kein First Down zuließen und die Offense am Zug war. Endlich! (Anm.: persönliche Meinung des Autors) offenbarte die Offense von Anfang an eines Spieles ihr Potenzial. Sebastian Rihl brachte die Saints in Führung. Im zweiten Drive konnten die Indians erstmals Punkten und holten sich zum einzigen Mal in diesem Spiel die Führung. Unterstützt von seinen WR-Kollegen eroberte Gabriel Pischinger zuerst die Führung zurück um sie nach einem hervorragenden Stand der Defense in weiterer Folge mit dem nächsten TD auszubauen.

Um die Pischinger-Festspiele zu komplettieren, setzte der Center mit einem Extrapunkt noch einen Scorerpunkt als Ausrufezeichen. Im Anschluss gelang es der gesamten Defense den Druck auf die gegnerischen Receiver permanent hoch zu halten, so dass diese wieder nichts Zählbares erreichen konnten. Zum Abschluss einer „fast“, den Saints gelang nur ein Extrapunkt, sehr guten Hälfte sorgte die Offense mit einem weiteren TD zum Halbzeitstand von 25:7. In der zweiten Hälfte kamen beide Teams nicht mehr wirklich in Rhythmus und konnten die gegnerische Endzone jeweils nur ein Mal erreichen. Dadurch konnten die Saints auch ihr drittes Spiel des Tages mit einem Score von 31:14 gewinnen.

(Scores: Sebastian Rihl 2 TD; Gabriel Pischinger 2 TD, 1 EP; Chris Willert 1 TD;)

Nach zwei Spieltagen halten die DeLaSalle Saints bei einem Record von 5 Siegen und einer Niederlage. Schon am nächsten Samstag warten die nächsten drei wichtigen Spiele. Hoffentlich bei besserem Wetter, wird es für die Saints darum gehen, den guten Start in die Season zu prolongieren und die dann schon wieder abgeschlossene Hinrunde zu beenden. Gratulationen werden an dieser Stelle an den nächsten Rookie der Saints gesendet. Nach seinem Bruder, vor zwei Wochen, gab David Wurian sein Debüt in Tangaroa, Weiß und Gold.

Die folgenden Fotos wurden uns von Flag Austria zur Verfügung gestellt.

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Die folgenden Fotos wurden uns von Peter Willert zur Verfügung gestellt.

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Die folgenden Fotos wurden uns von Sebastian Rihl zur Verfügung gestellt.

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FLA Week 1/23



Lange, sehr lange, eigentlich viel zu lange 224 Tage ist es her, dass die Herrenabteilung der DeLasalle Saints das letzte Mal gemeinsam am Feld standen und um Ws in der höchsten österreichischen Flagfootball Liga kämpften. Aber alles hat bekanntlich ein Ende (auch wenn mancher Gassenhauer einem etwas Anderes weißmachen möchte) und so kam es am vergangenen Sonntag, den 30. April, zum ersten Spieltag der Season 2023.

Dem ersten Spieltag und vor allem dem ersten Spiel wohnt immer ein besonderer Zauber inne, den ab diesem Moment weiß das Team, was die Vorbereitung, die Stunden harter Arbeit und der investierte Schweiß wert ist bzw war. Vor allem dank einer erstaunlich guten Leistung bei der Peace Bowl (Anm.: Die Herren schafften es bis ins Finale!) machte sich so mancher leise Hoffnungen auf einen besseren Start als in der Season davor…und so ging es gegen die Honeybees um das erste W. Schon nach dem Coin-Toss, den Captain Kloiber mit einer wohlüberlegten Tails-Entscheidung für die Saints gewinnen konnte, ließ es sich erahnen, dass heuer einige Dinge anders laufen sollten.

Die Saints entschieden sich das Angriffsrecht dem Gegner zu überlassen und begannen mit der ein wenig veränderten D-Unit, Felix Parthl startete als zweiter Saftey. Trotz dieser veränderten Aufstellung war das Ergebnis ähnlich zu den Spielen der Vorsaison… die starke Defense der Saints sorgte innerhalb der ersten drei Plays für den ersten Turnover, in dem Captain Kloiber einen Pass des Gegners vom Schwechater Himmel pflückte. Angestachelt von dieser Leistung und mit dem Rückenwind eines sehr kurzen Feldes, lag es nun an der Offense Kapital aus der Situation zu schlagen. Da ältere Herren (vier der sechs Offense Spieler feierten schon ihren 30iger) etwas brauchen um in Rhythmus zu kommen, holte man sich über zwei, drei kurze Pässe das Selbstverständnis um den ersten Drive der Season erfolgreich mit einem Touchdown durch Ben „Methusalem“ Fibi inklusive erfolgreichem Extrapunkt abzuschließen.

Angestachelt von einer ungewöhnlich schnell funktionierenden Offense erzwang die Defense im zweiten Drive wieder einen frühen Turnover und Alexander Willert verbuchte die zweite Team-Int im zweiten Drive! Wieder startete die Wide-Receiver Crew in der gegnerischen Hälfte und abermals verbuchte Ben Fibi den krönenden Abschluss mit dem zweiten TD. Nach dem erfolgreichen Extrapunkt durch Chris Willert, führten die Saints früh mit 14:0. Nach diesem extrem starken Start ins Spiel gelang den nicht aufsteckenden Bienen im dritten Anlauf zunächst das erste First Down des Spiels und in weiterer Folge der erste erfolgreiche Drive-Abschluss mittels TD.

Anscheinend etwas irritiert von dem „langen Feld“ stockte der Offense-Motor etwas. Die ersten Downs klickten noch ineinander, doch nach einem Misread des QBs folgte die erste INT gegen die Saints. Die Honeybees verkürzten in Folge der Int auf 12:14. Nun lag es an den Herren Fibi, Willert, Rihl und Center-„Comebackkid“ Gabriel Pischinger den QB zu unterstützen und sein Selbstvertrauen wieder mit „Leben“ (copyright Simon Kloiber) zu erfüllen. Dieser Aufgabenstellung stellten sich die Herren bravurös und sorgten mit zwei weiteren TDs durch abermals Ben Fibi und Sebastian Anton Rihl für den Halbzeitscore von 27:12. In der zweiten Hälfte gelang es den Saints den erspielten Vorsprung aufrecht zu halten und so sorgte ein alles in allem souveränes 40:25 für den ersten Sieg im Jahr 2023.

(Scores: Ben Fibi 4 TDs 1 EP; Chris Willert 1 TD 2 EPs; Sebastian Rihl 1 TD 1 EP; Interceptions: 2 Alex Willert, 1 Simon Kloiber; Sack: Philipp Klatzer)

Nach einer kurzen Pause warteten auf die Herren in Tangaroa und Gold die Vienna Constables. In diesem Spiel galt es die gezeigte Leistung zu bestätigen und dem positiven Start zu prolongieren, doch der Gegner, orchestriert vom ehemaligen Tackle-Nationalteam QB Chris Gross machte relativ schnell klar, dass die Saints ihr ganzes Können in die Waagschale zu werfen hatten. Die Constables entschieden sich mit der Offense zu starten und bestätigten diese Entscheidung mit der Führung durch den ersten TD. Die Saints Offense bewegte in den ersten drei Versuchen den Ball bis nahe an die Mittellinie. Doch das wichtige erste First Down sollte nicht folgen. Die Kombination aus einem zu kurzen Wurf und einer sehr akkurat gepullten Flag sorgten für eine Millimeterentscheidung gegen die Saints. Diesen Umstand konnte der Gegner zu seinem Vorteil ausnützen und sorgte nach einem langen Drive mit dem zweiten Score für einen neuen Zwischenstand. Herausgefordert von dieser Resultats mäßigen Schieflage marschierten die WRs übers Feld und verkürzten durch Ben Fibi und Gabriel Pischinger auf 8:14 (Anm.: 2 Point-Conversion).

Es folgte ein offensiver Schlagabtausch zwischen den beiden Teams welcher nur ein Mal, dafür aber auf beeindruckende Weise, ins Stoppen kam. Für diese „Unterbrechung“ sorgte Blitzer Philipp Klatzer mit einer Deflection, welche er in unwiderstehlicher Weise gegen den gegnerischen QB verteidigte und in eine INT umwandelte. Trotz dieser persönlichen Glanzleistung lagen die Saints zur Halbzeit mit zwei Scores zurück. In der kurzen Halbzeit sammelten sich die Saints und legten sich einen theoretisch einfachen Plan für die zweite Spielhälfte zu Recht. Selbst wollte man gleich mit dem ersten Angriff scoren und die Defense sollte den Gegner aufhalten um den Ausgleich bzw. die eigene Führung vorzubereiten. Der erste Teil dieses Rezeptes für die zweite Spielhälfte funktionierte und Ben Fibi sorgte mit seinem SIEBENTEN TD des Tages zum Zwischenstand von 22:26. Der zweite Teil des Halbzeitplans sollte allerdings etwas kniffeliger zu bewerkstelligen sein und so erhöhten die Constables ihrerseits mit einem TD zum alten Pausenzwischenstand. Es war also die Offense gefordert den Rückstand wieder anzuknabbern um im Spiel zu bleiben und den Druck auf die eigene Defense etwas zu mindern. Mit etwas Hängen und Würgen meisterten die Jungs diese Challenge Sebastian Rihl verkürzte zum 29:32.

Auch wenn die Saints im Spiel blieben, begann ihnen die Zeit ein wenig durch die Finger zu rinnen, da die Defense dem Gegner zwar immer wieder Probleme bereiten konnte doch dieser trotzdem immer wieder Drives im letzten Moment verlängern konnte. So benötigten die Saints etwas Unterstützung um dem Spiel die erhoffte Wendung geben zu können. Beim vierten Versuch der Constables vernahm der QB den Pfiff des Parallelspiels als Eingriff der eigenen Ref-Crew brach den Spielzug ab und ließ sich „widerstandslos“ von Philipp Klatzer zum Sack flaggen. Fortuna war den Saints in dieser Situation hold gewesen, den nach kurzer Verwirrung stellten die Refs klar, dass der Pfiff vom Nachbarfeld gekommen war und dass das Resultat Turnover on Downs Bestand hatte. Um sich das vorgeleistete Glück zu verdienen, legte die Offense nach und Sebastian Rihl sorgte im ersten Play des Drives mit einer langen Completion für die erstmalige Führung der Saints.

Gepushed von ihrer Offense gingen Captain Kloiber und sein D-Unit ans Werk und verlangten dem Gegner alles ab. Nach langen sechs Versuchen und der angebrochenen Two-Minute Warning standen die Cons Zentimeter vor der Endzone der Saints. Die folgenden zwei Plays der Defense, sorgen auch mit mehreren Tagen Abstand dafür, dass der Autor dieser Zeilen zum Zittern beginnt und sich die Goosebumps über den ganzen Körper erstrecken. 3rd and Short, Bunch Formation der Cons…Ready, Set, Hut…Snap…die Receiver der Cons starten los…kurzer Pass auf den WR hinter dem Center…alles rechnet mit einer Completion…ABER… Wolfgang Fessler springt in den Pass und wehrt den Ball auf den Boden ab. Unglaubliches Play von Wolfi und Jubel brandet auf der Sideline der Saints auf. Leider war das jedoch erst die halbe Miete, denn einen letzten Versuch haben sich die Cons noch erspielt. Wieder stellen sich beide Teams auf…wieder Bunch-Formation der Cons…Snap…kurzer Pass…WTF!!!!!…Wolfgang „Not in my House“ Fessler fliegt wieder zwischen Receiver und Ball und sorgt für zwei nahezu idente Plays. Ekstase Pur an der Sideline der Saints, Umarmungen, Chestbumps und Küsse werden ausgetauscht…Aber noch war der Braten nicht im Ofen. Ein First Down fehlte noch zur gemeinsamen Glückseligkeit um die restliche Zeit von der Uhr zu nehmen. Kurz und Bündig der Sieg wurde „nach Hause“ gebracht und die Saints starteten mit 2:0 in die Season.

(Scores: Ben Fibi 3 TDs 3 Eps; Sebastian Rihl 2 TDs; Gabriel Pischinger 1 EP 1 TPC; Sack: Philipp Klatzer; Interception: Philipp Klatzer)

Im dritten und letzten Spiel des Tages trafen die Saints auf den amtierenden Meister und auf Grund der neusten Veränderungen wohl das Team to Beat. Die Vienna Vipers verstärkten sich über den Winter beachtlich und zeigten mit klaren Siegen schon am ersten Spieltag, dass sie eine Titelverteidigung ins Auge gefasst haben. Trotz dieser Ausgangslage machten sich die Saints, angestachelt durch das vorige Spiel, dran einen Fight zu liefern. Leider sollte es bei dem Versuch bleiben. Zu oft konnten die Verteidiger die Saintsoffense stoppen und beinahe ebenso gelang es dem gegnerischen QB die Defense wie mit einem Skalpell zu sezieren und über Feld zu dominieren.

Positiv hervorzuheben ist, dass Offense Rookie Moritz Wurian seinen ersten FLA Touchdown erzielen konnte und diesem dann gleich der zweite folgte. Ebenso konnte Defense-Rookie Lukas Steiner ausgedehnt FLA-Luft schnuppern. Doch alles in Allem haben die Saints aufgezeigt bekommen, dass sie noch einen langen Weg vor sich haben um die gesetzten Ziele zu erreichen und bekamen vielleicht auch zu ihrem Glück aufgezeigt, dass noch viel Arbeit auf sie wartet. In einem sehr einseitigen Spiel siegten die Vipers mit 46:13.

(Scores: Moritz Wurian 2 TDs; Ben Fibi 1 EP)

Ein erfolgreicher erster Schritt gelang dem Team am ersten Spieltag. Diesem müssen aber unbedingt, durch harte Arbeit und Konzentration, in zwei Wochen der zweite und dritte Schritt folgen um zu zeigen, dass man aus der Katastrophenhinrunde 2022 gelernt hat und man heuer nach langen Jahren der Abstinenz wieder in die Playoffs möchte.

Die folgenden Fotos wurden uns von Peter Willert zur Verfügung gestellt.

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Die folgenden Fotos wurden uns von Stefanie Schönecker zur Verfügung gestellt.

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FLA Week 8/22



Am 18.September fand in Klosterneuburg der Abschluss der Regular Season 2022 statt. Die Saints-Herren hatten nur noch minimale Chancen, welche noch dazu nur mehr theoretischer Natur waren, ihre eigene Season zu verlängern. Doch schon vor dem ersten eigenen Auftritt war klar, dass die Konkurrenz nicht mitgespielt hatte und es in die letzten beiden Spiele des Jahres gehen würde.

Im ersten Spiel des Tages trafen die Herren auf die USI Avalanches aus Innsbruck. Trotz des Umstandes, dass die Playoffs außer Reichweite waren ging es für die Saints um eine Wiedergutmachung. Im ersten Spiel blieben die Innsbrucker siegreich und holten einen ihrer beiden Saisonerfolge. So starteten die Saints mit einer persönlichen Mission in das erste Spiel und es wirkte so, als würden die Herren der Offense dort anknüpfen wo sie vor einer Woche in St. Valentin aufgehört hatten. Sie fingen Ball um Ball und trieben die Defense wie eine Schafherde auf den satten Tiroler Almen vor sich her. Krönender Abschluss des ersten „Almauftriebs“ war die Führung durch den ersten TD dank Ben Fibi. Nicht wesentlich beeindruckt von der Performance der Offense, machte sich die Defense der Saints ans Werk. Angeführt von Captain Simon Kloiber, sorgten Philipp Klatzer, Wolfgang Fessler und Alex Willert dafür, dass der Gegner in der ersten Hälfte kein Land sah und ohne Punkte zum Pausentee einkehren musste. Angetrieben durch die gewohnt starke Defense scorten für die Saints vor der Pause noch Flo Starzengruber, Chris Willert und erneut Ben Fibi zu einer komfortablen Pausenführung von 24:0.

Am Ergebnis lässt sich auch schon einer der wenigen Schönheitsflecken am letzten Spieltag erkennen, denn keiner der Extrapunktversuche konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Nach der Halbzeit setzte Defense Rookie Wolfgang Fessler mittels Saftey hinter seine bärenstarke Primärensaison ein fettes Ausrufezeichen und erhöhte das Punktekonto der Saints um zwei weitere Zähler. Beide Units konnten den Gegner weiterhin dominieren so dass am Ende ein deutlicher Sieg erzielt werden konnte. Endergebnis 45:6!

(Scores: Ben Fibi 2 TDs, Chris Willert 2 TDs, Sebastian Rihl 2 TDs, Flo Starzengruber 1 TD, Stefan Steinwender 1 EP, Wolfgang Fessler Saftey; Interception: Simon Kloiber, Alex Willert, Philipp Klatzer; Sack: Stefan Steinwender)

Gleich im Anschluss fand die letzte Partie der Saints gegen die Spielgemeinschaft der Vikings und Spartans statt. Trotz wirklich grauslichem Wetters konnte der Auftritt beider Saints Units in der Halbzeit bei den Zusehern im eigenen Lager ein wohliges Gefühl der Wärme erzeugen. Eine gewohnt beeindruckende Leistung der Defense mit einer starken Performance der Offense führte zu einem Pausenstand von 20:7 für die Herren in Tangaroa, Weiß und Gold.

Eine spannende zweite Hälfte die bis zu Letzt ausgeglichen schien ließ die Hoffnungen auf den zweiten Sieg an diesem Tag aufkeimen. Doch zwei unglückliche Entscheidung des QBs führten zu den spielentscheidenden Turnovern, welche dem Gegner jeweils ein kurzes Feld boten und die Möglichkeit auszugleichen und in weiterer Folge in Führung zu gehen. Eiskalt, wie man den ehemaligen Saints Coach und jetzigen Sparkings QB Devin Adkins kennt, wurden diese Möglichkeiten ausgenutzt. Zwar gelang durch einen TD des zu Ende der Saison großaufspielenden Centers Flo Starzengruber noch einmal der Ausgleich, doch mit auslaufender Uhr holten sich die Gegner mit der letzten Aktion den Sieg und verbuchten ein 39:33 für sich.

(Scores: Flo Starzengruber 2TDs, Chris Willert 2TDs 1EP, Ben Fibi 1 TD 2EP, Stefan Steinwender 1EP; Interception: Alex Willert)

Am Ende einer langen ereignisreichen Season ist es Zeit ein Fazit zu ziehen. Die Saints beenden die Season mit sieben Siegen und elf Niederlagen. Nach einer verkorksten Hinrunde mit dem erschütternden Record von 1:8, konnte das Team sich seiner Qualitäten besinnen und ziemlich früh klarstellen, dass man mit dem Abstieg in die FLA 2 einfach nichts zu tun hat. Auch wenn die Rückrunde zeigte, was das Team drauf hat, und für einige Leistungen entschädigte gilt es die richtigen Schlüsse aus dem Gezeigten zu ziehen und sich am Ende des Tages mit den harten Facts zu beschäftigen. Das zweite Jahr in Folge wurden Playoffs verpasst und es benötigt einer Aufarbeitung der Ursachen für die schwache Hinrunde um im nächsten Jahr eine bessere Rolle in der Liga zu spielen!

Eine wichtige Anmerkung zum Schluss! Am 1. Oktober findet um 13:45 Uhr das Halbfinalspiel der Saints-Ladies im Footballzentrum Ravelinstraße statt. Erscheint zahlreich und feuert die Damen bei ihrem Playoff-Auftritt an!!!

Die folgenden Fotos wurden uns von Peter Willert zur Verfügung gestellt.

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Die folgenden Fotos wurden uns von Wolfgang Fessler zur Verfügung gestellt.

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FLA Week 7/22



Am 10. September fand der vorletzte Spieltag einer sich dem Ende zuneigenden FLA Season statt. Beim ersten Auftreten der FLA in St.Valentin standen den Saints die Vienna Constables, die Styrian Studs und die Klosterneuburg Indians gegenüber. Vorne Weg, muss den Veterans, als Veranstalter, zu einem großartigen Ambiente gratuliert werden, welches alle Stückerl spielte.

Im ersten Spiel sollte der letzte Zweifel am Klassenerhalt beseitigt werden und ein Sieg gegen die Vienna Constables eingefahren werden. Untypischer Weise, für die Saints Offense, marschierten die Wide Reciever und Center Flo Starzengruber kontinuierlich übers Feld und nutzten die Freiräume auf dem etwas ramponierten Geläuf für einen erfolgreichen Drive. Abgeschlossen wurde dieser mit dem ersten TD-Catch an diesem Tag von Ben Fibi. Der anschließende Extra Punkt erhöhte die Führung auf 7:0. Sichtlich überrascht vom guten Start der eigenen Offense, wollte die Saints Defense keine Zweifel aufkommen lassen und stoppte trotz zahlreicher Ausfälle den ersten Drive des Gegners, bevor dieser noch über die Hälfte des Spielfeldes gelangen konnte. Nun stellte sich für die Zuseher die bange Frage, ob es der WR-Crew gelingen würde den guten Start in das Spiel fortzusetzen und die Führung auszubauen. Chris Willert, Stefan Steinwender und Co ließen in der Hälfte keinen Zweifel aufkommen und keine Bälle den Boden berühren. So kam es wie es kommen musste und Chris Willert erhöhte mit dem zweiten Score der Offense auf 14:0. Die Saints Defense schien ebenfalls am Spielverlauf Gefallen gefunden zu haben und stoppte den Gegner dieses Mal nach dem Erreichen des ersten First Downs in der eigenen Hälfte. So konnte es weitergehen und die Spielfreude der Saints führte zu einem Halbzeitscore von 28:7.

In der Halbzeit wies vor allem Defense-Captain Simon Kloiber darauf hin, dass wenn den Saints 28 Punkte in einer Hälfte gelingen konnten, der Gegner ebenfalls in der Lage wäre so oft anzuschreiben und dass in Folge dessen die Konzentration und der Wille das Spiel siegreich zu beenden hochgehalten werden mussten. Zwar musste die von Ausfällen geprägte D den Gegner öfters scoren lassen, als in der ersten Hälfte, doch in den entscheidenden Momenten waren die Jungs am Feld der gewohnt sicherere Rückhalt. Endlich, ist man nach dem Verlauf der bisherigen Saison gewillt zu sagen, konnte die Offense auf diesen sicheren Rückhalt aufbauen und so stand am Ende mit dem Ergebnis von 49:25 der fixierte Klassenerhalt fest.

(Scores: Ben Fibi 2 TDs+1 EP, Flo Starzengruber 3 EPs, Chris Willert 3TDs +2 EPs, Simon Kloiber 2 TDs +1EP; Sack Chris Willert)

Nach einem Spiel Pause warteten auf die Saints die Styrian Studs, welche im ersten Aufeinandertreffen in “Süd-Graz” nur knapp das Spiel für sich entscheiden konnten. Die Saints waren also top motiviert dem überzeugenden Spiel 1 des Tages den zweiten Sieg folgen zu lassen.

Die Studs gewannen den Coin-Toss und entschieden sich, etwas Untypische für die Liga, mit der Offense zu starten. Der gegnerische QB und seine Reciever werden sich in der Retrospektive des Spiels vielleicht noch einmal fragen, ob die Entscheidung richtig getroffen wurde. Captain Kloiber unterstützt von Alex Willert, Wolfgang Fessler, Michael Prohaska und einem rotierenden Blitzer-Duo C. Willert und Stefan Steinwender sorgten dafür, dass die Studs mehr Mühe hatten über das Feld zu kommen, als ihnen wohl lieb gewesen war. Trotz eines erspielten First Downs, kam es wie es kommen musste und die Saints Defense verhinderte einen Score des Gegners. Die Vorlage zur ersten Führung des Spiels wurde der Saintsoffense wieder einmal auf dem Silbertablett serviert. Den Rochaden des Gegners zum Trotz fand der QB regelmäßig seine Anspielstationen und gab ihnen auch immer wieder die Möglichkeit YAC (Yards after Catch) zu sammeln. Kurz vor Endzone angekommen wurde der Saintsleuchtturm Ben Fibi in eben dieser gefunden und die Führung zum 6:0 verbucht werden, welche durch Chris Willerts EP noch erhöht wurde. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen den beiden Teams, in welchem jede Kleinigkeit den Ausschlag geben hätte können. Beinahe wäre das Pendel stark in Richtung der Saints ausgeschlagen, doch eine unglaublich athletische INT von Alex Willert wurde leider von den Refs (kein Vorwurf, war wirklich eine verdammt enge Gschicht!) negiert. So kamen auch die Studs zu ihren ersten Punkten. Der enge Spielverlauf sorgte dafür, dass die Saints zur Halbzeit nur auf Grund der verwandelten Extrapunkte mit 20:18 in Führung waren. Es war also alles für einen Nailbiter angerichtet und die Zuschauer, welche immer zahlreicher ins Stadion pilgerten, sollten nicht enttäuscht werden.

Auf Grund der Coin-Toss Entscheidung starteten die Saints mit dem Ball in die zweite Hälfte. Angetrieben durch die bis dato gezeigte Leistung wurden die Bälle, wie reife Äpfel von Bäumen, aus der Luft gepflückt und in Raumgewinn umgewandelt. Den goldenen Apfel, also den TD-Catch, pflückte sich Michael Prohaska aus der Luft und baute damit die Führung der Saints weiter aus. Doch die Styrian Studs ließen sich nicht abschütteln und verkürzten ihrerseits, zwar mit einigen Problemen aber am Ende doch auch wieder souverän, um 6 Punkte. So stand es kurz vor den letzten zwei Minuten des Spiels 34:32 für die Saints, mit der Möglichkeit die Führung erneut auszubauen. Doch die Styrian Studs stehen nicht um sonst am oberen Ende der Tabelle und die steirische D sorgte mit einer Deflection beim vierten Versuch zum dringend notwendigen Stand. Es lag nun also leider wie viel zu oft aus Saintssicht, an der Defense den Sieg in trockene Tücher und damit nach Hause zu bringen. Die Herren in Tangaroa und Gold wehrten sich „kratzend und beißend“ und sorgten dafür, dass die Studs jeden ihrer acht Versuche ausspielen mussten, doch am Ende gelang der gegnerischen Offense der entscheidenen Spielzug zur Führung von 38:34. Da ein EP nur einen Punkt bringen würde und ein Saints TD diesen obsolet gemacht hätte gingen die Studs für 2 Punkte und mussten sich bei diesem Versuch jedoch den Saints geschlagen geben. Ungefähr eine Minute Spielzeit fanden die Jungs der Offense noch auf der Spieluhr vor, als sie den Ball erhielten und einen letzten Angriff auf den Sieg in diesem Spiel starteten. Die ersten zwei Versuche des neuen Drives gingen noch ordentlich daneben, nur um mit den Versuchen drei und vier das notwendige erste First-Down zu erhalten. Da noch genügend Zeit auf der Uhr war versuchten die Saints mit Laufspielzügen die Uhr zu „melken“. Nun ging es in die entscheidenden Sekunden des Spiels. Überzeugt von seinen Recievern gab QB Huber den hoffentlich letzten Spielzug aus. Down, Set, Hut… Snap klappt, Dropback gelingt… Reciever sprinten los, laufen sich frei… der Ball fliegt… Stoßgebete werden gen Himmel gesandt… und Chris Willert fängt in der hinteren Endzone den Ball zur erneuten Führung der Saints!!! Noch etwas mehr als 20 Sekunden auf der Uhr, aber die Defense hält die Endzone sauber und die Saints gewinnen mit 40:38 gegen die Styrian Studs!!! Was für ein Spiel, was für eine Leistung des gesamten Teams!!!

(Scores: Ben Fibi 3TDs +2EPs, Chris Willert TD +EP, Michi Prohaska TD, Simon Kloiber TD, Stefan Steinwender EP, INT: Simon Kloiber)

Gleich im Anschluss und nach nur einer sehr kurzen Pause stand das Spiel gegen die Klosterneuburg Indians am Plan. Trotz der Strapazen der beiden vergangenen Spiele waren die Saints gewillt im dritten Spiel den ebenso dritten Sieg einzufahren. Im Gegensatz zu früheren Begegnungen konnten die Saints, dank der Defense, lange mit den Indians mithalten. Zur Halbzeit führten die Klosterneuburger mit 19:6. Nach der Halbzeit konnte jedes Team noch einmal in die gegnerische Endzone gelangen, so dass sich der Abstand zwischen den Teams nicht mehr veränderte und zu dem Endergebnis von 13:25 führte.

(Scores: 2 TDs +EP Chris Willert; INT: Michael Prohaska)

Am Ende des Tages, konnten sich die Saints bei einem herrlichen Football-Event, Gratulation an die Veterans, über zwei wichtige und richtig gut erspielte Siege freuen. Nächste Woche kommt es wohl am Sonntag zum letzten Auftreten dieses Jahr, da die Play Off Chancen (auf Grund der leider sehr schwachen Hinrunde) nur mehr theoretischer Natur sind. See you in Klosterneuburg!

Die folgenden Fotos wurden uns von Peter Willert zur Verfügung gestellt.

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